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Seminars
Zweck
des Seminars
Im Seminar sollen Sie ein wissenschaftliches Thema erarbeiten
und die Resultate in Form eines Vortrags und einer schriftlichen
Ausarbeitung darstellen.
Ihre
Aufgaben
Arbeiten
Sie sich anhand der Literatur in das Thema ein. Wir ermutigen
Sie nachdrücklich, sich Einblick in weitere Literatur zu
verschaffen. Benutzen Sie dazu auch das WWW! Ausgangspunkt hierfür
ist i.d.R. das Literaturverzeichnis der Arbeit.
Der
Vortrag besteht nicht darin, den Text der Vorlage als Zitat
vorzutragen! Sie müssen den Inhalt nachvollziehen und aktiv
vorstellen. Falls Ihnen die Voraussetzungen zum Verständnis
fehlen, müssen Sie sich geeignete weitere Literatur besorgen
und sich das Erforderliche aneignen.
Erarbeiten
Sie eine Kurzfassung, die folgendes enthält:
- ausführliche
Inhaltsgliederung,
- Angabe
der Schwerpunkte,
- Kommentierung
der von Ihnen gewählten Stoffauswahl und
- Zusammenfassung
Schicken
Sie die Kurzfassung bis spätestens zum im Begleitbrief
genannten Termin ein. Sie erhalten sie kommentiert zurück.
Fertigen
Sie eine schriftliche Ausarbeitung und Vortragsfolien an und
schicken diese bis spätestens zum im Begleitbrief genannten
Termin an uns. Sie erhalten die Ausarbeitung kommentiert zurück
und überarbeiten sie so, daß die Ausarbeitung am
Ende des Seminars an alle Seminarteilnehmer verteilt werden
kann.
Überarbeiten
Sie die Vortragsfolien und arbeiten Sie den Vortrag aus.
Es
ist vorgesehen, Ihre Ausarbeitung auch im WWW zu veröffentlichen.
Dazu erstellen Sie bitte entsprechende HTML Seiten.
Bei
einigen Themen bietet sich auch an, den Vortrag durch eine Bildschirmpräsentation
zu unterstützen, z.B. um bestimmte Tools vorzuführen.
Die technischen Voraussetzungen dazu sind im Seminarraum gegeben.
Beachten
Sie dazu die folgenden Hinweise.
Inhalte
Der Leser oder Zuhörer soll die Resultate der Arbeit wohlwollend
aufnehmen und in die Lage versetzt werden, sie zu verstehen. Dazu
ist es wichtig, daß ein roter Faden sowohl durch
den Vortrag, als auch durch die schriftliche Ausarbeitung zu erkennen
ist. Die Prinzipien und Zusammenhänge sollen verständlich
dargestellt werden. Teilergebnisse werden nicht einfach aneinander
gereiht, sondern so verknüpft, daß der innere Zusammenhang
und die Argumentationsweise klar wird.
Trotzdem sollen Sie nicht das gesamte Material referieren, sondern
selbstständig die ---dem Thema und der Vortragsdauer angemessenen---
wichtigsten Aspekte auswählen. Ihr Beitrag soll einen Überblick
über das Thema geben, in das Thema einführen, die wesentlichen
Ansätze und Resultate vorstellen, vergleichen und zusammenfassen.
Beachten Sie Überschneidungen mit anderen Themen. Wiederholen
Sie nicht übermäßig Inhalte vorangegangener oder
folgender Vorträge.
Abbildungen
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, allerdings sollten Sie die
folgenden Punkte beachten:
- Vermeiden
Sie Bildelemente ohne Aussage wie z.B. Schatten oder 3d-Effekte,
wenn diese keine Bedeutung haben.
- Erklären
Sie, was nicht sicher verständlich ist (z.B. welche
Bedeutung haben Kreise oder Kästchen).
- Vergessen
Sie nicht Koordinatenachsen zu bezeichnen und zu bemaßen.
- Vermeiden
Sie Redundanz und blähen Sie Abbildungen nicht unnötig
auf.
Folien
Im Vortrag steht ihnen ein Overhead-Projektor zur Verfügung,
und Sie können Ihre vorbereiteten Folien benutzen. Beachten
Sie dabei aber,
- Die
Schrift muß groß und gut lesbar sein! (mehr als
13 Zeilen bekommt man i.d.R. nicht auf eine DIN-A4 Folie) Tip:
Falten Sie ein DIN-A4 Blatt einmal horizontal und einmal vertikal.
Auf dem entstandenen DIN-A6 Blatt entwerfen Sie in normaler
Schriftgröße die Folie.
- Verwenden
Sie kräftige dunkle Farben und verwenden Sie die Farben
systematisch: z.B. blau für Definitionen, grün für
Beispiele usw.
- Zu
jeder wesentlichen Aussage gehören Folien (eine oder auch
mehrere) und jede Foliengruppe hat ihre Aussage.
- Folien
sollten eine prägnante Überschrift haben. Es ist außerdem
hilfreich, wenn Sie Ihren Namen, das Datum und die Numerierung
noch unauffällig irgendwo (z.B. unten) auf die Folie plazieren.
- Fortlaufender
Text gehört nicht auf Folien, statt dessen aber die Kernaussagen,
Graphiken, Beispiele. Folien sollten nicht vorgelesen
werden.
- Während
des Vortrags markiert man den gerade besprochenen Punkt z.B.
durch einen Bleistift, den man auf die Folie legt.
Der
Vortrag
- Die
Vortragsdauer sollte 40 Minuten sein, jedoch 50 Minuten auf
keinen Fall überschreiten. Sie können zu Hause einmal
einen Probevortrag halten und hinterher auf die Uhr sehen. Beachten
Sie aber, daß man vor Zuhörern normalerweise etwas
langsamer ist.Genaueres zur Vortragsdauer wird Ihnen im jeweiligen
Begleitbrief genannt!!!
- Nicht
zu viele Folien vorbereiten, die dann nicht mehr aufgelegt werden
können. (20 Folien sind schon sehr viel, man rechnet normalerweise
2--5 Minuten pro Folie)
- Bieten
Sie permanente visuelle Unterstützung durch Folien (keine
"Bundestagsreden").
- Sprechen
Sie zum Publikum gerichtet und nicht zur Tafel bzw. Projektionswand.
Allgemeines
Alle
im Text genannten Zahlen sind nicht als absolute Grenzwerte
zu betrachten. Bestimmt gibt es Situationen, in denen man von
diesen Vorgaben abweichen sollte. Überlegen Sie jedoch genau,
ob eine solche Situation bei Ihnen vorliegt.
Literatur
- Deininger,
Lichter, Ludewig, Schneider; Studien-Arbeiten -- ein Leitfaden
zur Vorbereitung, Durchführung und Betreuung von Studien-,
Diplom- und Doktorarbeiten am Beispiel Informatik; B.G.
Teubner; Stuttgart; 1993
- Udo
Kelter; Allgemeine
Hinweise für Teilnehmer an Seminaren; 1998
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