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Cooperative Systems - Computer Science VI - Teaching

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Seminars

Zweck des Seminars

Im Seminar sollen Sie ein wissenschaftliches Thema erarbeiten und die Resultate in Form eines Vortrags und einer schriftlichen Ausarbeitung darstellen.

Ihre Aufgaben

  • Arbeiten Sie sich anhand der Literatur in das Thema ein. Wir ermutigen Sie nachdrücklich, sich Einblick in weitere Literatur zu verschaffen. Benutzen Sie dazu auch das WWW! Ausgangspunkt hierfür ist i.d.R. das Literaturverzeichnis der Arbeit.
  • Der Vortrag besteht nicht darin, den Text der Vorlage als Zitat vorzutragen! Sie müssen den Inhalt nachvollziehen und aktiv vorstellen. Falls Ihnen die Voraussetzungen zum Verständnis fehlen, müssen Sie sich geeignete weitere Literatur besorgen und sich das Erforderliche aneignen.
  • Erarbeiten Sie eine Kurzfassung, die folgendes enthält:
    • ausführliche Inhaltsgliederung,
    • Angabe der Schwerpunkte,
    • Kommentierung der von Ihnen gewählten Stoffauswahl und
    • Zusammenfassung
    Schicken Sie die Kurzfassung bis spätestens zum im Begleitbrief genannten Termin ein. Sie erhalten sie kommentiert zurück.
  • Fertigen Sie eine schriftliche Ausarbeitung und Vortragsfolien an und schicken diese bis spätestens zum im Begleitbrief genannten Termin an uns. Sie erhalten die Ausarbeitung kommentiert zurück und überarbeiten sie so, daß die Ausarbeitung am Ende des Seminars an alle Seminarteilnehmer verteilt werden kann.
  • Überarbeiten Sie die Vortragsfolien und arbeiten Sie den Vortrag aus.
  • Es ist vorgesehen, Ihre Ausarbeitung auch im WWW zu veröffentlichen. Dazu erstellen Sie bitte entsprechende HTML Seiten.
  • Bei einigen Themen bietet sich auch an, den Vortrag durch eine Bildschirmpräsentation zu unterstützen, z.B. um bestimmte Tools vorzuführen. Die technischen Voraussetzungen dazu sind im Seminarraum gegeben.
  • Beachten Sie dazu die folgenden Hinweise.

    Inhalte

    Der Leser oder Zuhörer soll die Resultate der Arbeit wohlwollend aufnehmen und in die Lage versetzt werden, sie zu verstehen. Dazu ist es wichtig, daß ein roter Faden sowohl durch den Vortrag, als auch durch die schriftliche Ausarbeitung zu erkennen ist. Die Prinzipien und Zusammenhänge sollen verständlich dargestellt werden. Teilergebnisse werden nicht einfach aneinander gereiht, sondern so verknüpft, daß der innere Zusammenhang und die Argumentationsweise klar wird.

    Trotzdem sollen Sie nicht das gesamte Material referieren, sondern selbstständig die ---dem Thema und der Vortragsdauer angemessenen--- wichtigsten Aspekte auswählen. Ihr Beitrag soll einen Überblick über das Thema geben, in das Thema einführen, die wesentlichen Ansätze und Resultate vorstellen, vergleichen und zusammenfassen.

    Beachten Sie Überschneidungen mit anderen Themen. Wiederholen Sie nicht übermäßig Inhalte vorangegangener oder folgender Vorträge.

    Abbildungen

    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, allerdings sollten Sie die folgenden Punkte beachten:

    • Vermeiden Sie Bildelemente ohne Aussage wie z.B. Schatten oder 3d-Effekte, wenn diese keine Bedeutung haben.
    • Erklären Sie, was nicht sicher verständlich ist (z.B. welche Bedeutung haben Kreise oder Kästchen).
    • Vergessen Sie nicht Koordinatenachsen zu bezeichnen und zu bemaßen.
    • Vermeiden Sie Redundanz und blähen Sie Abbildungen nicht unnötig auf.

    Folien

    Im Vortrag steht ihnen ein Overhead-Projektor zur Verfügung, und Sie können Ihre vorbereiteten Folien benutzen. Beachten Sie dabei aber,

    • Die Schrift muß groß und gut lesbar sein! (mehr als 13 Zeilen bekommt man i.d.R. nicht auf eine DIN-A4 Folie) Tip: Falten Sie ein DIN-A4 Blatt einmal horizontal und einmal vertikal. Auf dem entstandenen DIN-A6 Blatt entwerfen Sie in normaler Schriftgröße die Folie.
    • Verwenden Sie kräftige dunkle Farben und verwenden Sie die Farben systematisch: z.B. blau für Definitionen, grün für Beispiele usw.
    • Zu jeder wesentlichen Aussage gehören Folien (eine oder auch mehrere) und jede Foliengruppe hat ihre Aussage.
    • Folien sollten eine prägnante Überschrift haben. Es ist außerdem hilfreich, wenn Sie Ihren Namen, das Datum und die Numerierung noch unauffällig irgendwo (z.B. unten) auf die Folie plazieren.
    • Fortlaufender Text gehört nicht auf Folien, statt dessen aber die Kernaussagen, Graphiken, Beispiele. Folien sollten nicht vorgelesen werden.
    • Während des Vortrags markiert man den gerade besprochenen Punkt z.B. durch einen Bleistift, den man auf die Folie legt.

    Der Vortrag

    • Die Vortragsdauer sollte 40 Minuten sein, jedoch 50 Minuten auf keinen Fall überschreiten. Sie können zu Hause einmal einen Probevortrag halten und hinterher auf die Uhr sehen. Beachten Sie aber, daß man vor Zuhörern normalerweise etwas langsamer ist.Genaueres zur Vortragsdauer wird Ihnen im jeweiligen Begleitbrief genannt!!!
    • Nicht zu viele Folien vorbereiten, die dann nicht mehr aufgelegt werden können. (20 Folien sind schon sehr viel, man rechnet normalerweise 2--5 Minuten pro Folie)
    • Bieten Sie permanente visuelle Unterstützung durch Folien (keine "Bundestagsreden").
    • Sprechen Sie zum Publikum gerichtet und nicht zur Tafel bzw. Projektionswand.

    Allgemeines

    Alle im Text genannten Zahlen sind nicht als absolute Grenzwerte zu betrachten. Bestimmt gibt es Situationen, in denen man von diesen Vorgaben abweichen sollte. Überlegen Sie jedoch genau, ob eine solche Situation bei Ihnen vorliegt.

    Literatur

    • Deininger, Lichter, Ludewig, Schneider; Studien-Arbeiten -- ein Leitfaden zur Vorbereitung, Durchführung und Betreuung von Studien-, Diplom- und Doktorarbeiten am Beispiel Informatik; B.G. Teubner; Stuttgart; 1993
    • Udo Kelter; Allgemeine Hinweise für Teilnehmer an Seminaren; 1998

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